Claudia Middendorf fordert mehr politische Teilhabe und eine gleichberechtige Gesundheitsversorgung
Claudia Middendorf macht am Tag der Menschen mit Behinderung deutlich: Demokratie und Gesundheitsversorgung müssen für alle erreichbar sein. Niemand darf zurückgelassen werden - weder politisch noch persönlich.
Düsseldorf – „Politische Teilhabe und eine gleichberechtigte Gesundheitsversorgung dürfen kein Zufall sein“, sagt Claudia Middendorf, die Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen.
Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember ruft sie dazu auf, Mitbestimmung und gleichberechtigte Strukturen konsequent zu stärken.
Dazu erklärt Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten:
„Gleichberechtigte Mitbestimmung ist kein Privileg, sondern ein demokratisches Grundrecht. Menschen mit Behinderungen müssen an politischen Entscheidungen beteiligt und mit in die Prozesse einbezogen werden. Demokratie beginnt vor Ort – und sie muss für alle zugänglich sein.
Immer wieder begegne ich in Gesprächen dem starken Wunsch nach Mitsprache. Dieser wird direkt von Bürgerinnen und Bürgern an mich herangetragen, aber auch von aktiven Vertreterinnen und Vertreter in Beiräten, Räten und Ausschüssen. Teilhabe braucht Wirkungsmacht, die Begegnung auf Augenhöhe und verlässliche Strukturen. Entscheidend ist eine konsequente Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben sowie eine gezielte Förderung der Selbstvertretungsorganisationen. Diese Organisationen sind oft das Rückgrat der lokalen Inklusionsarbeit und sie brauchen stabile Rahmenbedingungen.
Wirkliche Inklusion beginnt dort, wo Menschen mit Behinderungen nicht als Betroffene, sondern als Gestalterinnen und Gestalter unserer Gemeinschaft aner-kannt werden. Politische Teilhabe, gesundheitliche Selbstbestimmung und ein bar-rierefreies Nordrhein-Westfalen sind keine Zukunftsvision, sondern unser klarer Auftrag. Niemand darf zurückgelassen werden.“
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